Dort, wo der Erfolg von Projekten von mehreren Teilnehmern abhängt, wird immer wieder deutlich, wie entscheidend redundanzfreie und hochverfügbare Informationen sind.
Unternehmen bedienen sich in dieser Angelegenheit seit vielen Jahren schon sogenannter Groupware. Groupware soll die Arbeit in Teams erleichtern und eine Projektkoordination auf zeitlicher und räumlicher Ebene ermöglichen.
Einer der bekanntesten Vertreter der Groupware-Applikationen ist der Microsoft Exchange Server.
Der Microsoft Exchange Server bietet ein breites Spektrum an Funktionen, die es ermöglichen, verschiedene Benutzer auf unterschiedlichen Systemen zusammenarbeiten zu lassen.
Die am häufigsten genutzten Features von Exchange Servern sind:
All diese Elemente werden zentral auf einem Server gespeichert und beliebig vielen Benutzern zugänglich gemacht. Dadurch sind die Daten immer aktuell und redundanzfrei.
Der Mehrwert dieser Architektur liegt auf der Hand:
Angenommen, Sie haben eine Support-Abteilung in Ihrem Unternehmen und haben für Ihre Kontaktadresse
ein Exchange Postfach eingerichtet. So können nun alle Mitarbeiter sehen, welche Mails schon beantwortet sind, welche Fälle noch offen sind und auch die geantworteten Lösungsvorschläge können eingesehen werden.
Doch der Arbeitsalltag hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend verändert. Sei es, dass Projekte direkt beim Kunden durchgeführt werden, Unternehmen auch in kaufmännischen Bereichen immer mehr „Heimarbeit“ bewilligen oder Firmenstrukturen den ganzen Globus umspannen.
Um den Projektteilnehmern immer aktuelle und redundanzfreie Informationen zur Verfügung zu stellen, können Teilnehmer auch von außerhalb des Firmennetzwerkes über eine sogenanntes VPN (Virtual Private Network) daran teilnehmen.
Im Online-Modus arbeiten Sie innerhalb der Infrastruktur Ihres Unternehmens und gleichen Informationen Echtzeit mit Ihrem System. Wird die Verbindung zum Firmennetzwerk getrennt, schalten Ihre Exchange-Anwendungen in den Offline-Modus. Dabei wird ein Abbild Ihres Postfachs gespeichert, wodurch Sie weiterhin schnell auf Ihre Daten zugreifen können.
Diese Kopie wird dann regelmäßig über den Mailserver aktualisiert, wenn Sie online sein sollten. Wird die Verbindung wiederhergestellt, wechselt Microsoft Outlook wieder in den Online-Modus. Änderungen, die Sie durchführen, während keine Verbindung zum Server besteht, werden automatisch abgeglichen, wenn die Verbindung wieder verfügbar ist.
Global gesehen stellt das den Exchange Server vor eine Herausforderung hinsichtlich der Synchronisation der Daten. Ist der entsprechende Teilnehmer unterwegs und nur via UMTS mit seinem Mobiltelefon verbunden, so würde ein Abgleich großer Dateien zu lange gehen.
Darum bedient sich Microsoft seit Exchange Server 2003 einem sogenannten „Cached Modus“. Im Cached Modus verfügt die Exchange Anwendung über ein automatisches Online-/Offline-Management, das im Hintergrund abläuft. Dadurch soll die Verbindungslast zum Exchange Server entlastet werden indem einige Inhalte, trotz Verbindung zum Exchange Server, nicht abgeglichen werden.
In Foren und Produkt-Reviews, die sich mit Suchtools befassen, wird bei vielen Tools bemängelt, dass Exchange Postfächer nicht in allen Modi indizierbar oder durchsuchbar sind.
Für diesen Einsatzfall im Besonderen und für ein professionelles Umfeld im Allgemeinen wurde Lookeen entwickelt.
Uns von Axonic Informationssysteme war bewusst, dass die Entwicklungsgrundlage für Lookeen die Kompatibilität zu Exchange Servern ist.
Nach dem Erscheinen von Lookeen gab es durchweg positive Resonanz und zahlreiche Zusprüche. Von diesem Dialog haben alle Beteiligten profitiert.
Unternehmen haben die reibungslose Unterstützung von Exchange Servern als Grund dafür, dass sie sich für Lookeen entschieden haben.
Archive oder Postfächer, die sich auf den Exchange Servern befinden, werden einfach in den Lookeen-Optionen hinzugefügt. Durch die Lookeen Gruppenrichtlinien, über die wir in einem vorherigen Beitrag
berichtet haben, lassen sich alle Einzelheiten im Umgang mit Exchange Servern und den dazugehörigen Clients konfigurieren.
Lookeen unterstützt Exchange Server Indizierung in allen Modi. Ungleich ob Sie online oder offline sind, ob sie im Cached- oder Uncached-Modus arbeiten.
Mit Lookeen durchsuchen Sie alle Daten in wenigen Sekunden – auch auf Ihrem Exchange Server.
Bei Lookeen legen wir höchsten Wert darauf, die Installation so einfach und flexibel wie möglich zu gestalten. Was bei einer Einzelplatzinstallation kein Problem darstellt: Sie starten die setup.exe, wählen den Pfad aus und schon ist Lookeen installiert.
Beim nächsten Start von Outlook hilft Ihnen dann der Lookeen-Wizard, die gewünschten Postfächer dem Index hinzuzufügen und schon können Sie Lookeen an Ihrem Arbeitsplatz verwenden.
Und auch auf Konzernebene hilft Lookeen Ihnen gegen die stetig ansteigende Emailflut.
Bei Installationen in einer Unternehmensumgebung (egal ob 20 oder 20.000 Arbeitsplätze) ist Flexibilität ein entscheidender Faktor. Die Einführung eines elementaren Tools wie Lookeen muss hier natürlich gut durchdacht und sauber geplant sein.
Der Systemadministrator muss sich darüber klar werden, welche Netzwerkressourcen benötigt werden und welche Einstellungen bzw. Einschränkungen für welche Benutzer vorgenommen werden sollen.
Diese Einstellungen und Restriktionen steuert der Administrator mit den sogenannten „Gruppenrichtlinien“ (engl. „Group Policies“ oder „GPO´s“)
Diese sind im Unternehmensumfeld für die Integration absolut unverzichtbar.
Leider unterstützen nicht alle Programme und Tools Gruppenrichtlinien. Weshalb von der erfolgreichsten Webseite im Bereich Gruppenrichtlinien (www.gruppenrichtlinien.de) auch der TROST-Preis („Tja, Rein Optisch Schönes Tool“-Preis) ins Leben gerufen wurde: Eine „Auszeichnung“ für Programme, die nicht mit eingeschränkten Benutzerrechten funktionieren und keine GPO´s unterstützten.
Deshalb war uns von Anfang an klar: Um es möglich zu machen Lookeen unternehmensweit „auszurollen“, müssen Lookeen-Gruppenrichtlinien entwickelt werden. Dieser Aufwand ist nicht zu unterschätzen.
Ohne Gruppenrichtlinien sind Aufwand und vor allem auch die Fehlerquellen in einem Unternehmen schlicht und einfach nicht tragbar.
Die Installation selbst ist nur ein Teil der Integration (des Rollouts) in einem Unternehmen. Anschließend müssen die Arbeitsplätze mitarbeitergerecht eingerichtet werden.
Angenommen Sie haben die Software gerade hoffentlich reibungslos an 500 Arbeitsplätzen installiert. Doch damit ist die Software noch lange nicht einsatzbereit. Denn Hand aufs Herz: Wollen Sie anschließend bei 500 Mitarbeitern mit vollkommen unterschiedlichem Background und Fachwissen sicherstellen, dass die neue Software angemessen funktioniert und effizient genutzt werden kann?
Per GPOs kann der Administrator unter Anderem steuern:
Wir von Lookeen haben uns lange und ausgiebig mit der der Entwicklung von GPO´s beschäftigt. Doch die Zeit und Anstrengung hat sich gelohnt. Denn genau das macht Lookeen heute für so viele Konzerne und deren Systemadministratoren so begehrt und komfortabel in der zentralen Steuerung.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an unsere Kunden! Seit der Anfangsphase der GPOs wurden wir von ihnen tatkräftig mit Ideen und technischen Umsetzungen unterstützt.
Es war letztendlich einer unserer langjährigen Partner, der uns eine Administrative Vorlage (ADM-File) zur Verfügung gestellt hatte.
Bis zum heutigen Tag haben sich die Lookeen GPO´s in einer Vielzahl von Unternehmen bewährt und wurden kontinuierlich weiter entwickelt.
Seit der Version 1.3 unterstützt Lookeen das Feature der Gruppenrichtlinien – insgesamt sind mittlerweile weit mehr als 50 Einstellungsmöglichkeiten vorhanden, wie z.B. Unterdrückung des Wizards, explizite Steuerung bei unterschiedlichen Exchange Modi, Optionen einstellbar EIN/AUS, externer Indexpfad und viele mehr…
Wenn auch Sie planen Lookeen in Ihrem Unternehmen einzusetzen oder Fragen über Gruppenrichtlinien, GPO´s oder ADM-Files haben, wenden Sie sich an info@lookeen.com.
shared2tellen Sie sich vor, Ihr Customer Care Center dokumentiert alle Supportfälle. Diese werden an einem zentralen Ort abgelegt, jedem Supportfall wird ein Dokument zugewiesen und die entsprechende Email wird damit verknüpft.
Nun können Sie sich entscheiden wie Sie diese Informationen allen Mitarbeitern des CCC zugängig machen. In einem Netzwerkordner können dann alle nach den entsprechenden Informationen suchen. Und mit Hilfe von Lookeen könnten Sie jeden Benutzer das Netzwerklaufwerk indizieren lassen und somit sicher stellen, dass alles was gesucht wird auch sofort gefunden wird.
Doch warum sollen 20 Benutzer ein und dieselben Daten 20-mal indizieren? Das belastet Ihr Netzwerk, kostet unnötige Zeit und Ressourcen.
Aus dieser Idee heraus haben wir von Lookeen der „Shared Index“ entwickelt. Das Konzept der externen Indexquellen umfasst einen zentralen Index, der allen Benutzern zur Verfügung gestellt werden. Die Vorteile liegen klar auf der Hand:
Ein weiterer Fall den wir häufig von Kunden geschildert bekommen:
Es besteht eine Vielzahl von Email-Archiven. Um Outlook performant und benutzerfreundlich zu halten, sollen diese natürlich nicht in das Arbeitsprofil eingebunden sein.
Kein Problem mit Lookeen:
Erstellen Sie sich einfach ein neues Outlookprofil. In dieses fügen Sie eine beliebige Anzahl von Archiven hinzu. Lookeen indiziert die Archive fortan in diesem Profil. Diesen erstellten Index können Sie nun in Ihr Arbeitsprofil als externe Indexquelle hinzufügen. Fortan umschließt jede Suchanfrage auch die indizierten Archive und jedes indizierte Objekt kann auch bequem aus Lookeen heraus geöffnet oder verschoben werden.
Gemeinsam genutzte Outlookdaten im Unternehmen zentral indizieren – das ist der neue Lookeen Shared Index. Gewöhnlich besitzt jeder Benutzer einen persönlichen Index für seine eigenen Daten. Es kann aber überaus sinnvoll sein, nicht nur im persönlichen Index, sondern zusätzlich auch in mehreren externen Lookeen-Indizies zu suchen.

Angenommen in einem Unternehmensnetzwerk existieren viele öffentliche Dokumente oder auf einem Exchange Server befinden sich große öffentliche Ordner, die von vielen Benutzern durchsucht werden sollen. Normalerweise müsste jeder Benutzer selbst Sorge dafür tragen, diese Daten zu indizieren.
Dies erhöht aber auf unerwünschte Art und Weise den Netzwerkverkehr, belastet gleichzeitig den PC des Benutzers und kostet so wertvolle Arbeitszeit.
Lookeen 2.0 erscheint im ersten Quartal 2009 – erleben Sie den Shared Index live und viele weitere neue Features!